21-tägige Rundreise "MAROKKO ENTDECKEN"

REISETERMINE: 06. bis 26. November 2021 und 01. bis 20. März 2022

In drei Wochen wollen wir uns einen Überblick über das abwechslungsreichste und sicherste Reiseland Nordafrikas verschaffen: Von der Straße von Gibraltar, wo Atlantik und Mittelmeer sich treffen zur Königsstadt Fès, über das Rif-Gebirge, die Zedernwälder im Mittleren Atlas, die weiten Steppen um Midelt, durch den Canyon des Oued Ziz bis ganz in den Süden an den Rand der Sahara mit ihren Palmoasen und den goldenen Sanddünen.

Auf dem Weg nach Norden überqueren wir den Hohen Atlas mit seinen faszinierenden Schluchten und Pässen. Nach einem Abstecher zum Unesco Weltkulturerbe Ait Ben Haddou erreichen wir die traumhafte

Wir sind unterwegs auf der roten Route.

Königsstadt Marrakesch. Danach geht's nach Westen an den Atlantik mit seinen endlosen Sandstränden, spektakulären Steilküsten und der pittoresken Hafenstadt Essaouira mit ihrem sensationellen Fischereihafen. Schließlich erreichen wir bei Tanger wieder unseren Startpunkt an der Straße von Gibraltar. 

Um alle sehenswerten Regionen und Städte Marokkos wirklich kennenzulernen bräuchten wir sicher viele Jahre – aber einen schönen Querschnitt des Königreichs mit seinen freundlichen und hilfsbereiten Menschen werden wir uns anschauen und vielleicht Lust auf mehr bekommen.




INKLUSIVLEISTUNGEN:

> 19 Übernachtungen auf Campingplätzen (inkl. Stromanschluss) oder Stellplätzen

> 1 Übernachtung im Sahara-Zeltcamp

> Fähre Algeciras – Tanger Med und zurück (Camper bis 6,50 m + 2 Personen)

> Ortskundige, französischsprachige Führung auf der ganzen Reise

> Hilfe bei Ein- und Ausreiseformalitäten

> Auf Wunsch Möglichkeit im Konvoi hinter der Tourguide zu fahren mit Fotostopps und Café- und Tankpausen

1 x Begrüßungsessen in Tarifa

1 x Busfahrt, Stadtführung und gemeinsames Essen im Restaurant in Fès

1 x Jeepsafari in ein Zeltcamp in der Sahara, marokkanisches Essen, Livemusik, Übernachtung in komfortablen Zelten

1 x Führung und gemeinsames Essen in Ait Ben Haddou

1 x Busfahrt, Stadtführung und gemeinsames Essen im Restaurant in Marrakesch

1 x Fischessen in Essaouira

1 x Abschlussessen in Tarifa


REISETERMINE:

> 06. bis 26. November 2021

> 01. bis 20. März 2022


TEILNAHMEPREISE:
Reisestart in Tarifa/Spanien mit Fährüberfahrt Algeciras – Tanger Med
1 Camper bis 6,5 m Länge inkl. 2 Personen 2480,00
1 Camper bis 6,5 m Länge inkl. 1 Person      2260,00
Zusätzliche/r Mitreisende/r                              290,00
Kosten pro Meter Fahrzeug Überlänge             80,00
Zusatzkosten für PKW/Geländewagen mit Wohnwagen 250,00

Reisestart in Tanger, mit eigener Anreise aus Genua/Sête/Barcelona (Preis Fährpassagen auf Anfrage)
1 Camper bis 6,5 m Länge inkl. 2 Personen 2170,00
1 Camper bis 6,5 m Länge inkl. 1 Person      1960,00
Zusätzliche/r Mitreisende/r                              260,00

Zusatzkosten für PKW/Geländewagen mit Wohnwagen = keine


REISEABLAUF:

Die blaue Stadt in Marokko
Chefchaouen

Tag 1: Eintreffen auf dem Campingplatz bei Tarifa an der Straße von Gibraltar und ein erster Ausblick hinüber zur afrikanischen Küste. Am Abend Kennenlernen und Reise-Briefing beim Begrüßungs-Essen* im Restaurant.

 

Tag 2: Gemeinsame Fahrt zum Hafen von Algeciras, Fährüberfahrt* zum Hafen Tanger Med, Einreise-

formalitäten und Weiterfahrt zur „Blauen Stadt“ Chefchaouen. Campingplatz oberhalb der Medina mit herrlicher Aussicht. Am Spätnachmittag und Abend Besichtigung der einzigartigen blauen Altstadt. Ihre winzigen Gässchen, Treppen und Plätzen bieten Fotomotive ohne Ende, schon dieses erste Reise-Highlight ist ein Erlebnis, das man niemals vergisst.

Tagesfahrtstrecke ca. 190 km



Tag 3: Fahrt durch die Ausläufer des Rif-Gebirges zur ältesten der marokkanischen Königsstädte Fès zu einem exotisch-schönen Campingplatz außerhalb der Stadt.

Tagesfahrtstrecke ca. 200 km

Les tanneurs de Fès
Gerbereien in Fès

Tag 4: Gemeinsame Fahrt mit dem Bus zur geführten Besichtigung* der weltweit größten mittelalterlichen Altstadt mit ihren unzähligen Souks, Märkten, Leder-Färbereien, Holz-, Keramik- und Metallhandwerkern ... Hier würde man sich ohne ortskundigen Führer hoffnungslos verlaufen. Gemeinsames Mittagessen* im Restaurant.



Entre Zaida et Midelt
Hotel, Restaurant, Camping Ksar Timnay

Tag 5: Fahrt nach El Hadjeb am Fuß des Mittleren Atlas und dann hinauf in die Zedernwälder zu einem Stopp bei den wilden Berberaffen. Weiter nach Süden über die Hochebenen am Oued Gigou auf 2000 Meter Höhe und dann hinunter Richtung Midelt – die Landschaft ändert sich drastisch, jetzt sind wir richtig in Südmarokko. Unser Campingplatz Ksar Timnay liegt in einer weiten Steppenland-

schaft mit Blick auf den, um diese Jahreszeit meist verschneiten, Hohen Atlas. Am Abend lassen wir uns eine leckere Tajine im angeschlossenen Restaurant schmecken - hier gibt‘s auch Bier und Wein, was im „Wilden Süden“ nicht selbstverständlich ist.

Tagesfahrtstrecke ca. 200 km



Tag 6: Über Midelt überqueren wir den Pass Tizi N‘Talghaumt in den Ausläufern des Hohen Atlas, dann geht‘s hinab in das Tal des Flusses Ziz, der sich eine tiefe Schlucht ins Gebirge gefressen hat. Zwischen den steilen Felswänden des Oued Ziz folgen wir dem Canyon, durchqueren den Tunnel des Légionaires und erreichen dann die ersten Palmoasen unserer Reise. Entlang eines imposanten Stausees führt unsere

Im Canyon des Oued Ziz
Im Canyon des Oued Ziz

Strecke nach Errachidia, unserer ersten Wüstenstadt. Kurz danach erreichen wir den idyllischen Oasen-Campingplatz Source Bleue de Meski mitten in einem Palmenhain. Hier entspringt aus einer Felswand ein Zufluss des Ziz und durchfließt einen Swimming Pool und den Palmgarten. Ein Spaziergang führt uns zur nahegelegenen Burgruine der Kasbah Meksi.

Tagesfahrtstrecke ca. 180 km



Merzouga
Erg Chebbi: die höchsten Sanddünen Marokkos

Tag 7: Nun wollen wir aber endlich die wirkliche Sahara erleben. Auf in die Wüste! Entlang des Oued Ziz nach Erfoud, am Nachmittag erreichen wir bei den ersten Sanddünen des Erg Chebbi unseren Stellplatz für die nächsten Tage und unternehmen die ersten Dünenspaziergänge. Am Abend besprechen wir das Sahara-Programm für den nächsten Tag.

Tagesfahrtstrecke ca. 100 km

Source bleue de Meski
Camping in Meski


Wüstencamp
Zeltcamp in der Sahara

Tag 8: Saharatag! Frühaufsteher können sich einen spektakulären Sonnenaufgang hinter den Dünen anschauen und spektakuläre Fotos machen. Am Nachmittag packen wir ein paar Kleider und etwas Gepäck für eine Übernachtung ein und dann geht's per Jeep ab in die Wüste. Uns erwartet eine unvergessliche Saharanacht in einem komfortablen

Zeltcamp mit Festmahl am Abend, Lagerfeuer und einheimischer Livemusik. Keine Angst, ordentliche Toiletten und saubere Betten sind vorhanden, Schlangen und Skorpione halten Winterschlaf, Löwen und Krokodile müssen draußen bleiben. Am Morgen geht es nach dem Frühstück per Jeep wieder zurück.



Tag 9: Noch ein Wüstentag! Relaxen, Einkaufsbummel im Dörfchen, Ausflüge nach Taouz (am Ende der Asphaltstraße) oder zum Markt in der 40 Kilometer entfernten Oasenstadt Rissani oder nach Erfoud (55 km), zum drei km entfernten Wüstensee Dayet Srij, wo oft Flamingos zu beobachten sind ...

Fakultativ (d.h. dass die Teilnehmer

diese Events selbst bezahlen) werden verschieden Safaris angeboten. Jeepsafari in die Wüste, praktisch zur Rückseite des Erg Chebbi mit Besichtigung von Fossilien-Minen und Besuch einer Nomaden-Familie. Oder Kamelsafari in die Dünen. Oder geführte Quadsafari auf geliehenen Quads.

Erg Chebbi Merzouga
Kamelsafari durch die Saharadünen


Tinerhir Todra
Die Todraschlucht

Tag 10: Nun zieht es uns ins Hochgebirge, zum Hohen Atlas. Auf einen schönen Asphaltstraße geht es über Rissani und Alnif durch die Wüste, bis wir nach 200 km bei Tinerhir den Hohen Atlas erreichen. Gleich am Ortseingang biegen wir ab in die legendäre Todraschlucht. An ihrer engsten Stelle steigen die Felswände 300 Meter senkrecht empor, während unten der Platz gerade mal so für die schmale Straße und den Flusslauf ausreicht. Wir übernachten auf einem Campingplatz am Ufer des Todraflusses.

Tagesfahrtstrecke ca. 210 km

Gorge de Todra
Straße im Hohen Atlas


Tag 11: Am Morgen fahren wir nach Boumalne Dades und schauen uns die Dadesschlucht an - das ist die mit den spektakulären Serpentinen, die man von Café oberhalb so schön fotografieren kann. Weiter geht‘s auf der Straße der Kasbahs zur Filmstadt Ouarzazate, dem Hollywood Marokkos. Viele berühmte Filme wie „Die Bibel“, „Die zehn Gebote“, „Gladiator“, „Lawrence von Arabien“ und „Game of Thrones“ wurden hier gedreht. Nach wenigen Kilometern biegen wir dann ab zum Unesco Weltkulturerbe Ait Ben Haddou.

Tagesfahrtstrecke ca. 260 km

Ouarzazate
Ait Ben Haddou
Boumalne Dades
Dadesschlucht


Unesco Weltkulturerbe Ait Ben Haddou
Unesco Weltkulturerbe Ait Ben Haddou

Tag 12: Unseren letzten Tag im Süden gehen wir relaxed an. Ein kurzer Fußweg vom schön gelegenen Camping direkt ins Weltkulturerbe am Fluss Asif Mellanh. Der reich verzierte Kasbahkomplex wurde schon im 11. Jahrhundert fast vollständig aus Lehm erbaut und muss ständig renoviert und ausgebessert werden, um dem Verfall zu trotzen.

Noch immer leben einige Familien des Stammen Haddou in den weitläufigen Wohnburgen. Bei der Besichtigung entdecken wir hunderte von Details und Einblicke in das orientalische Leben. Fotofreunde begeistern sich für Licht und Schatten, interessante Perspektiven und einzigartige Motive.



Tag 13: Die Fahrt zur Königsstadt Marrakesch führt uns zuerst einmal auf einer erst kürzlich durchgehend asphaltierten Straße hinauf zum Tizi n‘Tichka, dem 2260 Meter hohen Atlaspass. Hier oben haben wir schon oft im April und Oktober eine Schneeballschlacht gemacht. Dann geht es immer bergab Richtung Marrakesch. Nun ist es endgültig vorbei mit der Ruhe der Wüste – immer dichter wird der Verkehr und wir freuen uns auf unseren luxuriösen Campingplatz, eine Oase der Ruhe mitten im Getümmel. Gleich

am Abend zieht es uns zum Jemaa elFna, dem Platz der Gaukler und Gehenkten. Für wenige Dirham bringt uns ein Taxi direkt dorthin ins Tohuwabohu aus Schlangebeschwörern, Affenbändiger, Orangensaftpressern, Musikern, Wasserverkäufern, Essständen mit Spießchen, Schnecken, gekochten Hammelköpfen, Grillhähnchen, allerlei Suppen und anderen exotischen Leckereien. Und außenherum um den Platz erstrecken sich unzählige Souks in

denen sowohl Touristen wie wir ihre Souvenirs aus Leder, Messing, Stoffen, Gewürzen und Kräutern anschauen und kaufen können, aber wo auch Einheimische ihre Regenrinne reparieren lassen, lebende Hühner oder auch Snickers für die Kinder kaufen ...  Die in der Wildnis gefangenen „Sonderangebote“ von Wüstenfüchsen, Schildkröten, Chamäleons und Schlangen lassen wir lieber liegen. Exotische Eindrücke ohne Ende ...

Tagesfahrtstrecke ca. 180 km


Platz der Gaukler und Gehenkten
Jemaa el Fna in Marrakesch
Marrakesch
Der Jardin Majorelle
Marrakesch
In den Souks rund um den Jemaa el Fna

Tag 14: Marrakeschtag! Am Vormittag eine geführte Besichtigung durch die Altstadt, zu Palästen, in eine Kräuterapotheke bis zum gemeinsamen Mittagessen. Dann vielleicht eine Ruhepause auf unserem Campingplatz um sich am Abend nochmal so richtig das Getümmel anzuschauen.

 

Tag 15: ... noch ein Marrakeschtag – zur freien Verfügung.

Marrakesch
In den Souks von Marrakesch
Marrakesch
In den Souks von Marrakesch


Essaouira
Essaouira, Hafenstadt am Atlantik

Tag 16: Aufbruch zum Atlantik. Nur 190 km sind es immer Richtung Westen zur Hafenstadt Essaouira. Ihre mächtigen Festungsmauer thronen auf hohen Felsen direkt oberhalb der Atlantikbrandung und umschließen die sehenswerte Medina. Nördlich uns südlich der Stadt erstrecken sich endlose Sandstrände.

Tagesfahrtstrecke ca. 190 km

Essaouira
Der Fischereihafen

Tag 17: Atlantiktag! Die sehenswerte Medina ist überschaubarer, privater, viel ruhiger als Marrakesch und mit einem Schwerpunkt auf Kunst in vielen Formen lädt die Altstadt zum entspannten Bummeln ein. 

Ein besonderes Highlight ist der Fischereihafen: Rostige Trawler und blaue Holzboote legen ständig mit ihren Fang an - eine schier unüberschaubare Anzahl von verschiedenen Fischarten vom Hai

über Muränen, Barschen, Thunas, Seeaalen und irgenwelchen Meeresspinnen, Hummern, Muscheln, Schnecken werden in Kisten verpackt oder gleich in Körben weggetragen oder auf Handkarren in die benachbarten Restaurant gefahren. Auf den Werften kann man zuschauen beim Bau großer Holzschiffe, Fischer flicken ihre Netze, andere reparieren ihre Boote im alten Hafenbecken, das

schon Phönizier, Portugiesen, Spanier, Franzosen mit Festungsmauern umgeben haben. Stundenlang kann man hier den Menschen bei der Arbeit, den unzähligen Möwen bei ihren Flugmanövern und der wilden Atlantikdünung an den vorgelagerten Felsinseln zuschauen. Am Abend treffen wir uns zum Essen in einem Fischrestaurant.



Tag 18: Ab jetzt geht‘s wieder nach Norden. Entlang der sandigen und manchmal felsigen Atlantikküste führt eine kleine Straße nach El Jadida. Außer dem Provinzstädtchen Safi durchqueren wir nur wenige Dörfer. Die Hafenstadt El Jadida hat eine portugiesische Altstadt, die wir uns am Abend einmal anschauen können.

Tagesfahrtstrecke ca. 270 km

 

Tag 19: An der Küste um die 3,3-Millionenstadt Casablanca, Mohamedia, Rabat und Kenitra

befindet sich praktisch die gesamte Industrie Marokkos. Daher gehen wir nun ausnahmsweise mal auf die Autobahn und fühlen uns gleich wie in Frankreich: Mautstationen, eingezäunt gegen Ziegen- und Schafherden, keine Mopedfahrer – dafür saubere Raststätten, keinerlei Müll an den Straßenrändern ... Am Abend freuen wir uns auf unseren Campingplatz direkt an der idyllischen Lagune von Moulay Bousselham.

Tagesfahrtstrecke ca. 330 km



Tag 20: Hier bleiben wir noch einen Tag. Bummeln am ruhigen Wasser der Lagune, nur ein paar hundert Meter zum wilden Atlantikstrand und ein Katzensprung ins Städtchen.

 

Gibraltar
Mit der Fähre über die Straße von Gibraltar

Tag 21: Auf nach Europa. Ein flotter Ritt über die Autobahn zum Hafen Tanger Med. Ausreiseformalitäten und ab aufs Schiff. Nach der Ankunft in Spanien geht die Einreise normalerweise flott. Dann ein kurzer Ritt nach Tarifa und am Abend großes Abschiedsessen für alle alle.

Tagesfahrtstrecke ca. 230 km



Gesamte Fahrstrecke ca. 3000 km


Vorläufige Anmeldung:

Bei Interesse bitte erstmal persönliche Daten, Fahrzeugart und -größe, gewünschtes Reisedatum per E-Mail an:

info@am-onroad.de schicken. Dann kommen Sie auf die Interessentenliste. Reisebestätigung, Reisesicherungsschein, Reisedatenblatt und weitere Reiseinfos und -bilder folgen dann.


Und noch ein Wort vom Reiseleiter: So eine Marokkoreise ist kein Pauschalurlaub auf Malle. Aber das ist es ja auch nicht, was der Wohnmobil-Traveller sucht. Die Campingplätze sind mit Europa nicht unbedingt zu vergleichen, ein bisschen lässiger sieht man das vor Ort schon – so hat zum Beispiel noch kein marokkanischer Handwerker jemals einen Wasserhahn oder Lichtschalter rechtwinklig an eine Wand geschraubt und nicht immer funktioniert alles immer wie gewünscht. Manchmal hat ein Unwetter einen Fluss über die Ufer treten lassen, eine Straße wurde durch einen Erdrutsch verschüttet oder vom Sandstürmchen zugeweht. Dann muss man eben mal umdisponieren. Andererseits muss man den Marokkanern lassen, dass sie wahre Meister im Improvisieren sind: Schnell ist eine Planierraupe beschafft, die die Straße wieder freiräumt oder ein findiger Installateur haucht dem maroden Stromaggregat oder der Wasserpumpe neues Leben ein. Klappt's heute nicht, klappt's morgen, inschallah. Glücklicherweise haben wir ja unser Zuhause immer dabei und können ggfls. flexibel reagieren. Aber keine Angst – es herrscht nicht ständig das Chaos, meistens geht alles glatt.

Euer Reiseleiter und Tourguide Andreas