14-tägige Rundreise "MAROKKO ENTDECKEN"

REISETERMINE: 22. November bis 04. Dezember 2022

In zwei Wochen wollen wir uns einen Überblick über das abwechslungsreichste und sicherste Reiseland Nordafrikas verschaffen: Von der Straße von Gibraltar, wo Atlantik und Mittelmeer sich treffen über das Rif-Gebirge, die Zedernwälder im Mittleren Atlas, die weiten Steppen um Midelt, durch den Canyon des Oued Ziz bis ganz in den Süden an den Rand der Sahara mit ihren Palmoasen und den goldenen Sanddünen.

Auf dem weiteren Weg überqueren wir den Hohen Atlas mit seinen faszinierenden Schluchten und Pässen. Nach einem Abstecher zum Unesco Weltkulturerbe Ait Ben Haddou erreichen wir die traumhafte

Wir sind unterwegs auf der roten Route.

Königsstadt Marrakesch. Danach geht's nach Westen an den Atlantik zur Hafenstadt Essaouira mit ihrem sensationellen Fischereihafen und einer schönen Medina. Schließlich erreichen wir bei Tanger wieder unseren Startpunkt an der Straße von Gibraltar. 

Um alle sehenswerten Regionen und Städte Marokkos wirklich kennenzulernen bräuchten wir sicher viele Jahre – aber einen schönen Querschnitt des Königreichs mit seinen freundlichen und hilfsbereiten Menschen werden wir uns anschauen und vielleicht Lust auf mehr bekommen.




INKLUSIVLEISTUNGEN:

>     Fährkosten Algeciras - Tanger Med und zurück
>     Begrüßungsessen in Tarifa
>     12 Übernachtungen auf Campingplätzen unterschiedlicher Ausstattung
>     2 geführte Besichtigungen (Weltkulturerbe Ait Ben Haddou und Marrakesch)
>     5 gemeinsame Restaurantbesuche mit landestypischem Essen
>     Abschiedsessen in Tarifa
>     Roadbook mit Kontaktdaten und Wegpunkten
>     Reisesicherungsschein


REISETERMINE:

> 22. November bis 04. Dezember 2022


TEILNAHMEPREISE:
Reisestart in Tarifa/Spanien mit Fährüberfahrt Algeciras – Tanger Med
1 Camper bis 6,5 m Länge inkl. 2 Personen 2480,00
1 Camper bis 6,5 m Länge inkl. 1 Person      2040,00
Zusätzliche/r Mitreisende/r                              250,00
Kosten pro Meter Fahrzeug Überlänge             80,00
Zusatzkosten für PKW/Geländewagen mit Wohnwagen 250,00


REISEABLAUF:

Die blaue Stadt in Marokko
Chefchaouen

Tag 1: Eintreffen auf dem Campingplatz bei Tarifa an der Straße von Gibraltar und ein erster Ausblick hinüber zur afrikanischen Küste. Am Abend Kennenlernen und Reise-Briefing beim Begrüßungs-Essen* im Restaurant.

 

Tag 2: Gemeinsame Fahrt zum Hafen von Algeciras, Fährüberfahrt* zum Hafen Tanger Med, Einreise-

formalitäten und Weiterfahrt zur „Blauen Stadt“ Chefchaouen. Campingplatz oberhalb der Medina mit herrlicher Aussicht. Am Spätnachmittag und Abend Besichtigung der einzigartigen blauen Altstadt. Ihre winzigen Gässchen, Treppen und Plätzen bieten Fotomotive ohne Ende, schon dieses erste Reise-Highlight ist ein Erlebnis, das man niemals vergisst.

Tagesfahrtstrecke ca. 190 km



Entre Zaida et Midelt
Hotel, Restaurant, Camping Ksar Timnay

Tag 3: Fahrt über Meknes nach El Hadjeb am Fuß des Mittleren Atlas und dann hinauf in die Zedernwälder zu einem Stopp bei den wilden Berberaffen. Weiter nach Süden über die Hochebenen am Oued Gigou auf 2000 Meter Höhe und dann hinunter Richtung Midelt – die Landschaft ändert sich drastisch, jetzt sind wir richtig in Südmarokko. Unser

Campingplatz Ksar Timnay liegt in einer weiten Steppenlandschaft mit Blick auf den, um diese Jahreszeit meist verschneiten, Hohen Atlas. Am Abend lassen wir uns eine leckere Tajine im angeschlossenen Restaurant schmecken - hier gibt‘s auch Bier und Wein, was im „Wilden Süden“ nicht selbstverständlich ist.

Tagesfahrtstrecke ca. 360 km



Tag 4: Über Midelt überqueren wir den Pass Tizi N‘Talghaumt in den Ausläufern des Hohen Atlas, dann geht‘s hinab in das Tal des Flusses Ziz, der sich eine tiefe Schlucht ins Gebirge gefressen hat. Zwischen den steilen Felswänden des Oued Ziz folgen wir dem Canyon, durchqueren den Tunnel des Légionaires und erreichen dann die ersten Palmoasen unserer Reise. Entlang eines imposanten Stausees führt unsere

Strecke nach Errachidia, unserer

Im Canyon des Oued Ziz
Im Canyon des Oued Ziz

ersten Wüstenstadt. Kurz danach

schauen wir uns die Source Bleue de Meski mitten in einem Palmenhain an. Hier entspringt aus einer Felswand ein Zufluss des Ziz und durchfließt einen Swimming Pool und den Palmgarten. Gegen Abend erreichen wir die goldenen Sanddünen des Erg Chebbi. Nun sind wir richtig in der Sahara angekommen.

Tagesfahrtstrecke ca. 180 km



Merzouga
Erg Chebbi: die höchsten Sanddünen Marokkos

Tag 5: Wüstentag zum Relaxen, Zeit für eine Kamel- oder Quadsafari, für eine 4x4-Tour in die Wüste.

Oder, wer einen Allrad-Camper hat, kann mit Andreas zu einer Erg Chebbi-Umrundung auf Schotter- und Sandpassagen starten.

Source bleue de Meski
Camping in Meski



Tinerhir Todra
Die Todraschlucht

Tag 6: Nun zieht es uns ins Hochgebirge, zum Hohen Atlas. Auf einen schönen Asphaltstraße geht es über Rissani und Alnif durch die Wüste, bis wir nach 200 km bei Tinerhir den Hohen Atlas erreichen. Gleich am Ortseingang biegen wir ab in die legendäre Todraschlucht. An ihrer engsten Stelle steigen die Felswände 300 Meter senkrecht empor, während unten der Platz gerade mal so für die schmale Straße und den Flusslauf ausreicht. Wir übernachten auf einem Campingplatz am Ufer des Todraflusses.

Tagesfahrtstrecke ca. 210 km

Gorge de Todra
Straße im Hohen Atlas


Tag 7: Am Morgen fahren wir nach Boumalne Dades und schauen uns die Dadesschlucht an – das ist die mit den spektakulären Serpentinen, die man von Café oberhalb so schön fotografieren kann. Weiter geht‘s auf der Straße der Kasbahs zur Filmstadt Ouarzazate, dem Hollywood Marokkos. Nach wenigen Kilometern biegen wir dann ab zum Unesco Weltkulturerbe Ait Ben Haddou. Nachdem wir uns auf dem Camping installiert haben, besichten wir die spektakuläre Medina und treffen uns zum Abendessen in einem Restaurant.

Tagesfahrtstrecke ca. 240 km

Ouarzazate
Ait Ben Haddou
Boumalne Dades
Dadesschlucht



Tag 8: Die Fahrt zur Königsstadt Marrakesch führt uns zuerst einmal auf einer erst kürzlich durchgehend asphaltierten Straße hinauf zum Tizi n‘Tichka, dem 2260 Meter hohen Atlaspass. Hier oben haben wir manchmal im April und Oktober eine Schneeballschlacht gemacht. Dann geht es immer bergab Richtung Marrakesch. Nun ist es endgültig vorbei mit der Ruhe der Wüste – immer dichter wird der Verkehr und wir freuen uns auf unseren luxuriösen Campingplatz, eine Oase der Ruhe mitten im Getümmel. Gleich

am Abend zieht es uns zum Jemaa el Fna, dem Platz der Gaukler und Gehenkten. Für wenige Dirham bringt uns ein Taxi direkt dorthin ins Tohuwabohu aus Schlangenbeschwörern, Affenbändiger, Orangensaftpressern, Musikern, Wasserverkäufern, Essständen mit Spießchen, Schnecken, gekochten Hammelköpfen, Grillhähnchen, allerlei Suppen und anderen exotischen Leckereien. Und außenherum um den Platz erstrecken sich unzählige Souks in

denen sowohl Touristen wie wir ihre Souvenirs aus Leder, Messing, Stoffen, Gewürzen und Kräutern anschauen und kaufen können, aber wo auch Einheimische ihre Regenrinne reparieren lassen, lebende Hühner oder auch Snickers für die Kinder kaufen ...  Die in der Wildnis gefangenen „Sonderangebote“ von Wüstenfüchsen, Schildkröten, Chamäleons und Schlangen lassen wir lieber liegen. Exotische Eindrücke ohne Ende ...

Tagesfahrtstrecke ca. 180 km


Platz der Gaukler und Gehenkten
Jemaa el Fna in Marrakesch
Marrakesch
Der Jardin Majorelle
Marrakesch
In den Souks rund um den Jemaa el Fna

Tag 9: Marrakeschtag! Am Vormittag eine geführte Besichtigung durch die Altstadt, zu Palästen, in eine Kräuterapotheke bis zum gemeinsamen Mittagessen. Dann vielleicht eine Ruhepause auf unserem Campingplatz um sich am Abend nochmal so richtig ins Getümmel zu stürzen.

Marrakesch
In den Souks von Marrakesch
Marrakesch
In den Souks von Marrakesch


Essaouira
Essaouira, Hafenstadt am Atlantik

Tag 10: Aufbruch zum Atlantik. Nur 190 km sind es immer Richtung Westen zur Hafenstadt Essaouira. Unterwegs sehen wir Ziegenherden die auf Arganbäumen herumklettern und sich dabei gerne von uns Touristen fotografieren lassen – gegen ein kleines Salär an den Herrn Ziegenhirten versteht sich.

Tagesfahrtstrecke ca. 190 km

Essaouira
Der Fischereihafen

Die sehenswerte Medina von Essaouira ist überschaubarer, privater, viel ruhiger als Marrakesch und mit einem Schwerpunkt auf Kunst in vielen Formen lädt die Altstadt zum entspannten Bummeln ein. 

Ein besonderes Highlight ist der Fischereihafen: Rostige Trawler und blaue Holzboote legen ständig mit ihren Fang an - eine schier unüberschaubare Anzahl von verschiedenen Fischarten vom Hai

über Muränen, Barschen, Thunas, Seeaalen und irgenwelchen Meeresspinnen, Hummern, Muscheln, Schnecken werden in Kisten verpackt oder gleich in Körben weggetragen oder auf Handkarren in die benachbarten Restaurant gefahren. Auf den Werften kann man zuschauen beim Bau großer Holzschiffe, Fischer flicken ihre Netze, andere reparieren ihre Boote im alten Hafenbecken, das

schon Phönizier, Portugiesen, Spanier, Franzosen mit Festungsmauern umgeben haben. Stundenlang kann man hier den Menschen bei der Arbeit, den unzähligen Möwen bei ihren Flugmanövern und der wilden Atlantikdünung an den vorgelagerten Felsinseln zuschauen. Am Abend treffen wir uns zum Essen bei den Fischbuden am Hafen.



Tag 11: Heute müssen wir ein gutes Stück nach Norden. Genauer gesagt 500 Kilometer nach Norden. einmal muss das eben sein.

Um die Millionenstadt Casablanca herum befindet sich praktisch die gesamte Industrie Marokkos. Daher gehen wir nun ausnahmsweise mal auf die Autobahn und fühlen uns gleich wie in Frankreich:

Mautstationen, eingezäunt gegen Ziegen- und Schafherden, keine Mopedfahrer oder Traktoren – dafür saubere Raststätten, keinerlei Müll an den Straßenrändern ... Am Abend freuen wir uns auf unseren Campingplatz direkt an der Flussmündung des Segou in den Atlantik bei Mehdia.

Tagesfahrtstrecke ca. 500 km


Tag 12: Nach der Autobahn gestern, geht's nun ganz relaxed zu: Ein paar Kilometer zum Künstlerstädtchen Asilah, Besuch der kleinen, komplett renovierten Medina und am Abend gemeinsames Fischessen im Restaurant.

Tagesfahrtstrecke ca. 170 km



Gibraltar
Mit der Fähre über die Straße von Gibraltar

Tag 13: Auf nach Europa. Ein flotter Ritt über die Autobahn zum Hafen Tanger Med. Ausreiseformalitäten und ab aufs Schiff. Nach der Ankunft in Spanien geht die Einreise normalerweise flott. Dann ein kurzer Ritt nach Tarifa und am Abend großes Abschiedsessen für alle.

Tagesfahrtstrecke ca. 120 km



Gesamte Fahrstrecke ca. 2600 km


Vorläufige Anmeldung:

Bei Interesse bitte erstmal persönliche Daten, Fahrzeugart und -größe, gewünschtes Reisedatum per E-Mail an:

info@am-onroad.de schicken. Dann kommen Sie auf die Interessentenliste. Reisebestätigung, Reisesicherungsschein, Reisedatenblatt und weitere Reiseinfos und -bilder folgen dann.


Und noch ein Wort vom Reiseleiter: So eine Marokkoreise ist kein Pauschalurlaub auf Malle. Aber das ist ja auch nicht das, was der Wohnmobil-Traveller sucht. Die Campingplätze sind mit Europa nicht unbedingt zu vergleichen, ein bisschen lässiger sieht man das vor Ort schon – so hat zum Beispiel noch kein marokkanischer Handwerker jemals einen Wasserhahn oder Lichtschalter rechtwinklig an eine Wand geschraubt und nicht immer funktioniert alles immer wie gewünscht. Manchmal hat ein Unwetter einen Fluss über die Ufer treten lassen, eine Straße wurde durch einen Erdrutsch verschüttet oder vom Sandstürmchen zugeweht. Dann muss man eben mal umdisponieren. Andererseits muss man den Marokkanern lassen, dass sie wahre Meister im Improvisieren sind: Schnell ist eine Planierraupe beschafft, die die Straße wieder freiräumt oder ein findiger Installateur haucht dem maroden Stromaggregat oder der Wasserpumpe neues Leben ein. Klappt's heute nicht, klappt's morgen, inschallah. Glücklicherweise haben wir ja unser Zuhause immer dabei und können ggfls. flexibel reagieren. Aber keine Angst – es herrscht nicht ständig das Chaos, meistens geht alles glatt.

Euer Reiseleiter und Tourguide Andreas